Ein kleines bisschen über mich.

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Wenn ich anfangen soll über mich zu reden, fällt es mir echt schwer überhaupt einen Anfang zu finden. Ich bin junge 20, aber muss sagen das ich schon so einiges erlebt habe. Viele kennen mich noch nicht, aber ich möchte vor allem diesen Blog nutzen, um Menschen die ein Handicap haben Mut zu zusprechen. Man darf sich niemals unterkriegen lassen, denn wie heißt es so schön? Was dich nicht umbringt macht dich nur stärker!

Ich bin Saskia und 20 Jahre alt. Ich habe das große Glück eine Zwillingsschwester zu haben, denn ohne sie, bin ich nur die Hälfte eines Ganzen. Seit 2011 leide ich an einer Chronischen Darmerkrankung die sich Morbus Crohn nennt. Diese Krankheit hat mich viel beeinflusst, im positiven Sinne, wie auch im negativen. Ich werde hier sehr offen über das eigentlich „tabu“-Thema Darm und dem Örtchen auf dem man ihn entleert reden. Dort musste ich viel Zeit verbringen und hab von daher auch sehr viel zu berichten 🙂 Wenn euch der Verlauf meiner Krankheit interessiert, dann würde ich mich sehr freuen wenn ihr weiter lest. Wenn ich es geschafft habe, auch nur einem Menschen durch diesen Blog Mut gemacht zu haben, ihn dazu gebracht zu haben, sich selber als anders, aber trotzdem wunderschön zu betrachten, dann weiß ich, ich habe einiges richtig gemacht. Hier eine kleine Zusammenfassung meines Verlaufes: Ich weiß noch als ich das erste mal auf Klo saß und sah das nichts normal war. Ja, ich hatte Blut in meinem „Stuhlgang“ (Kurz zu diesem Wort, ich finde es ist ein echt witziges Wort! Aber ich denke es passt nicht so ganz wenn ich jetzt hier mit Wörtern wie „Kacke“ um mich werfe :-D) und so wie ich nun einmal bin, war das erste was ich tat, meine Zwillingsschwester aufzusuchen. Natürlich fand ich sie, wo auch sonst, in ihrem Zimmer vor ihrem PC. Ich berichtete ihr von meinem Geschehnis und natürlich war das zweite was wir taten erst einmal die Symptome zu googeln. Kennt ihr das? Irgendwie ist ja egal welche Symptome man eingibt, sterben wird man laut Google immer. So sollte es auch um mich geschehen. Ich las nur so vieles von Darmkrebs und so weiter, aber das ich eines Tages an Morbus Crohn leide und zeitweise ein Stoma (künstlicher Darmausgang) besitze um letzten Endes einen Kock Pouchzu bekommen, hätte ich zu dem Zeitpunkt nie erwartet! Ich ging durch höhen und tiefen, kämpfte manchmal mit dem Leben, habe Freundschaften geschlossen und konnte sogar ein bisschen durch Deutschland reisen, Dank Ärztlicher Behandlungen, Herzenswünsche und Co. Ich habe gelernt die Dinge hinzunehmen wie sie sind und mich so zu akzeptieren wie ich bin. Jede Narbe auf meinem Körper erzählt eine Geschichte, auf die ich verdammt Stolz bin. Weil sie der Beweis dafür sind, wie viel Kraft und Mut ich bewiesen habe und ich an dem Satz festhalte: „Es kommt nicht darauf an was du hast, sondern was du aus dem machst was du hast“ In Zukunft werdet ich sowohl über meine Vergangenheit, als auch über mein aktuelles Leben berichten. Fühlt euch alle gedrückt! Eure Saskia!

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3 Gedanken zu “Ein kleines bisschen über mich.

  1. Hallo Saskia, ich folge dir erst seit ein paar Tagen und bin gerade dabei mich in deine Geschichte einzulesen. Leide auch an MC, aber habe lange nicht so viel mitgemacht wie du (kein Stoma etc.). Bin gespannt auf deine Beiträge und wünsche dir alles Gute!

  2. Ich soll auch deine op Methode erhalten meine Frage kennst du auch jemanden bei dem alles gut gegangen ist und man nicht noch mal operieren musste. LG Heike

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