Vom Leben gezeichnet.

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ein kleiner Ausschnitt aus meinen Tagebuch einträgen. Aus der Zeit in der mir klar wurde, was mit meinem Körper geschieht und wozu er fähig war.

Über meine geliebte Zwillingsschwester:

Manchmal versuchte ich wirklich sie nicht an zusehen, denn in ihr sah ich das was ich einmal war und immer noch hätte sein können! Ich hasste mich selber dafür Entscheidungen villeicht zu schnell getroffen zu haben. Alles an mir zerriss und ging kaputt, so wie mein Selbstbild und alles was ich je hatte. Ich wollte mich nicht mehr sehen! Der Blick in den Spiegel war zu schwer, und selbst wenn ich nicht rein schaute, hatte ich ihn jeden Gott verdammten Tag vor meinen Augen.

Sie konnte nichts dafür! Sie konnte nichts daran ändern, so sehr sie es auch wollte. – das weiß ich!

Eine Zeit verging und ich schrieb weiter:

Da war ich wider! Voller Stolz und Kraft. All das was ich geschafft hatte war hart, aber hat mich um so viel reicher gemacht. Durch die ganze Erfahrung, all das Leid, habe ich gelernt die Sonne zu schätzen und weiß was es bedeutet Glücklich zu sein. Nur man selber hat es in der Hand. Glück muss man sich selber backen – und das ist garnicht mal so schwer, denn es kommt nicht darauf an was du hast, sondern was du aus dem machst was du hast.

Jede einzelne Narbe ist der Beweiß dafür, das ich gekämpft habe! Und heute bin ich auf jede einzelne stolz, denn sie sind das Abbild für die Kraft die ich investierte habe, um genau hier zustehen wo ich heute bin. Ich hab gelernt sie zu aktzeptieren und sie zu lieben denn gerade diese Makel machen eine Persönlichkeit doch aus. Was ist schon perfekt? Jeder sollte zu seinen Narben stehen, denn jede Narbe hat eine Geschichte und hinter jeder Geschichte steht ein besondere Persöhnlichkeit.

Ich habe lange gebraucht um das alles zu aktzeptieren – es hin zu nehmen. Aber es bleibt einem nichts anderes übrig. Wieso soll ich mich im Sommer nicht im Bikini an den Strand legen? Weil jemand blöd gucken könnte? Mich “hässlich“ finden könnte? Weil jemand denken könnte: “oh Gott wie kann sie es nur wagen“? All die die Narben haben, ich sag euch hiermit: Denkt einfach mal an euch! Denkt villeicht einfach daran das wenn ihr eure Narben zeigt es Menschen gibt denen ihr Mut machen könnt, weil ihr zeigt das man sich für soetwas nicht schämen muss!! Menschen werden euch ansehen und euch manchmal sogar für euren Mut bewundern. Insgeheim werden sie sich villeicht sogar dafür schämen das sie versuchen den kleinsten Dehnungsstreifen zu verstecken weil sie sehen das es einen viel schlimmer treffen kann und dass, selbst der, den es schlimmer getroffen hat, selbstbewusster damit umgeht. Unterbrechen wir das Bild des Perfektionismus. Lasst uns der Welt zeigen das in jedem von uns etwas wunderschönes steckt! Man kann mit so wenig, so viel verändern! – Trau dich!

… ich schaute sie an und es viel mir nicht mehr schwer, denn sie war einfach wunderschön! Genau so wie ich es bin und immer war. Dank ihr weiß ich, dass es für Schönheit keine Definition gibt, sondern jeder sein eigener Maler der Schönheit ist. Heute betrachte ich mich als künstlerisches Bild und sehe Dinge wie Sonnen und Flammen auf meinem Körper! Wir leben in einer Welt in der Körperkunst immer mehr angesehen wird, also warum auch nicht meine? Meine eigene durchs Schicksal beinflusste, mit Narben verziehrte Körperkunst.

 

 

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