Durchtrieben von Phasen die so einiges in sich haben.

Ich sitze auf meinem Sofa und starre durch mein Zimmer. Das Jahr hat gerade mal begonnen und doch habe ich das Gefühl die Zeit rennt mir wieder davon.. Obwohl ich kein Befürworter  von Vorsätzen bin, habe ich innerlich doch einiges das ich dieses Jahr gerne erreichen würde! In mir schreit die ganze Zeit mein kindisches Ich: „Ich will, ich will, ich will – jetzt sofort! Jetzt sofort! Jetzt sofort!“, während mein Verstand versucht es realistisch zu sehen und die: „Das wird doch eh nichts“-Einstellung vertritt.

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Oft rede ich mir ein, ich könne an so vielen Dingen eh nichts ändern, ich würde dies oder das sowieso nicht schaffen, doch in Momenten der Stille wird mir bewusst, dass ich es sehr wohl kann und auch muss! Ich meine wir alle haben doch irgendwie angst vor der inneren Euphorie, dem – sich zu früh freuen- , weil die Enttäuschung im nach hinein dann doch vielleicht zu groß sein könnte, wenn es eben nicht so wird wie man es sich vorstellte, oder auch garnicht funktioniert.

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Und dann, setzte ich mich an meinen Schreibtisch und versuchte zu malen. Ich hatte mir zur Motivation ein paar Feinliner gekauft und probierte einfach aus. Obwohl ich Wochen vorher der Überzeugung war, dass ich definitiv nicht in der Lage bin Bilder „a la Pinterest“ zu kreieren, geschweige denn die Geduld für solch ein „Dotwork“-Werk aufzubringen, schaffe ich es mittlerweile sogar nicht mehr nur abzumalen, sondern eben auch eigene Bilder zu erschaffen. – Der Beweis für das berühmte Sprichwort: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.
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So sage ich also immer wieder: „Ich kann das doch eh nicht.“, weil es mir schwerfällt die Geduld aufzubringen darauf zu warten bis es soweit ist, oder mich hin zusetzen und es zu lernen. Ich bin eben der typische, – wenn nicht jetzt, dann nie. -Typ und es gehört zu einen meiner Vorsätze dieses Jahr genau das zu ändern! Mich eben nicht im Kreis zu drehen und aufzugeben weil es eben einmal schon nicht klappte. Mich nicht von der Gewitterwolke über meinem Kopf abhalten zu lassen, sondern ihr einfach keinen Grund geben wieder zu kommen. Mehr ausprobieren und vor allem mehr wagen, mutiger sein, eben kein: „ich kann das eh nicht!“, von mir geben, wenn ich es nicht einmal versucht habe. Nicht nur einmal, nicht nur zweimal und auch nicht nur dreimal zu versuchen, sondern so lange am Ball zu bleiben bis es funktioniert, und ich bin mir sicher: „Wer wagt, gewinnt!“! Ich bin bereit und warte jetzt schon wieder ungeduldig auf das Ende des Jahres um zurück blicken zu können auf das was mich so erwartet hat!

Photos by: Schlüsselmoment

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3 Gedanken zu “Durchtrieben von Phasen die so einiges in sich haben.

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