Mein Jahr 2015

Ja, dieses Jahr habe ich es mir vorgenommen mich an das Blogger Ritual zu halten und einen dieser Jahresrückblicke zu schreiben. Außer das ich meine Haarfarbe bestimmt 11 mal dieses Jahr gewechselt habe und dank dem Färben das Jahr mit einer Kurzhaarfrisur beende ist noch einiges mehr passiert. Heute erfahrt ihr also alles über die 4 besten Ereignisse und einer leisen Nummer 5 in diesem Jahr!

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(kleiner Vermerk: meine Haare sind nicht mehr hell Lila. sondern dunkel Lila! Fotos: Christian Belzer)

Nummer 1 – Aus Träumerein werden Taten.

Schon letztes Jahr schwirrte in mir der Gedanke rum zurück nach Bonn zu wollen. Zu viel Mist habe ich in meiner alten Heimat erlebt, zu viele Gedanken hängen in dieser Stadt. Doch wie soll ich, die Frau mit den zerstreutesten Gedanken überhaupt, diesen Schritt jemals auf die Kette bekommen? Ich ließ also mehr oder weniger mein Schicksal entscheiden, recherchierte nach Werbeagenturen in Bonn und bewarb mich bei genau einer! Will die mich haben, dann wage ich den Schritt ins kalte Wasser und ziehe weiter und wenn nicht, dann sollte es so sein. (Um ehrlich zu sein fand ich aber auch nur eine von der ich sagte: „hay da könnte ich mich wohlfühlen!) Bewerbung war raus – ich wartete – ich wurde eingeladen!

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Nummer 2 – Das Bewerbungsgespräch

Eins muss ich von mir sagen, ich bin nicht der Mensch der sich Tage vorher verrückt macht und von Tage langen Vorbereitungen habe ich auch noch nie gehört! Ich schupse mich selber gerne ins kalte Wasser, mal bereue ich es und mal nicht! Erst kurz bevor der Moment dann gekommen ist fange ich an zu zittern und nervös zu werden. Das schlimme daran ist, es sind nicht meine Hände die zittern, sondern mein Gesicht! Mit einem zitternden Gesicht also, watschelte ich in die Agentur und hoffte das man mir meine Nervosität nicht anmerkt! „Hallo ich bin die Saskia und ich hab hier ein Vorstellungsgespräch!“ Das Eis war gebrochen (hust) und so langsam legte sich meine Nervosität (glaube ich). Kommen wir zum Punkt. Ich glaube ich habe das Gespräch gut gemeistert, denn an diesem Tag bekam ich die Zusage für meine Ausbildungsstelle. Und nun… ran an den Wohnungsmarkt!

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Nummer 3 – Schwierige Aussichten auf diesem Wohnungsmarkt

Oh Gott. Wohnung suchen! Ich hatte noch genau 3 Monate Zeit bis August war und meine Ausbildung anfangen sollte. Täglich immobilienscout aufgehabt, etliche Wohnungen besichtigt und dabei rum kam: absolut garnichts! Bis zum Schluss bangte ich darum nicht zu wissen wo ich wirklich hin soll, hatte keine Lust auf Überbrückungszimmer bei meinem Daddy oder meiner Schwester. Ich wollte direkt ankommen und mich heimisch fühlen! Und auch hier hatte verdammt riesiges Glück! So zog also die Tante meines Freundes in ein schönes kleines Häuschen von dem sich anbot das ich erstmal in der schönen Anliegerwohnung unterkam. Einziger Nachteil? Ich war so ziemlich abgeschnitten von der Welt. Aber man sollte die Dinge schätzen die man hat und ich war mehr als froh und unendlich dankbar, dass ich überhaupt erstmal irgendwo ein Heim gefunden habe. So hatte ich nicht nur ein neues Heim, sondern auch einen echt lieben Menschen an meiner Seite mit dem ich schöne Gespräche an Sommerabenden führen konnte.  (Wenn du das hier lesen solltest, Danke Marion!).

(auch meine Haare sind nicht mehr rot!)

Nummer 4 – Der 2. Umzug in diesem Jahr!

Hätte mir vor zwei Monaten jemand gesagt das ich jetzt quasi nur noch 2 Stationen entfernt von meiner Arbeit wohne und mein Freund auch endlich mal bei mir pennt, dem hätte ich aber den absoluten Vogel gezeigt! Obwohl es bei Marion schön war, ist es doch ein unendlich gutes Gefühl Abends länger auf der Arbeit bleiben zu können, um z.B. diesen Beitrag zu verfassen, ohne erst in einer Stunde den nächsten Bus nehmen zu müssen. Anfang November , Facebook sei dank, laß ich in einer Gruppe von einer Wohnung die ich mir sofort ansehen durfte und sie dann sogar zu sofort bekommen habe! Glaubt mir, dass ist in Bonn wie ein 6er im Lotto. Ich musste schnell entscheiden und war erst nicht sicher, natürlich gab es auch hier kleine Mankos. viel Geld, weniger Wohnraum! Ich habe mich entschieden! Dafür! und jetzt lebe ich endlich in einer Wohnung von der ich behaupten kann, dass ich angekommen bin! Passend zum Ende des Jahres bin ich Zuhause ICH BIN ANGEKOMMEN – ENDLICH!

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Die kleine leise Nummer 5 – widme ich den Wertvollsten Menschen in diesem Jahr!

Tja, auch die Liebe war es die mich noch mehr zurück nach Bonn geschupst hat! Ich würde Lügen wenn ich sage es war nur wegen meinem Papa und meiner großen Schwester und meiner Nichte oder weil das Schicksal es so wollte. Ich vermisse Münster manchmal  aber auch nur weil dort Judith und Kim sind. Ich habe mein zweites Ich zurück gelassenen in der Hoffnung dass Judith auch eines Tages wieder hier her kommt (Joanna, falls du das hier ließt, bitte zieht nach Köln und bringt mir meine Judi wieder! 😀 ) Und dann ist da noch Patrick. Der Mann der dazu beigetragen hat das ich den Schritt gewagt habe! Der Mann den ich gerade Liebe und der Mann der sich bei diesen Worten hier vermutlich übergeben würde.. höhö

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(kimmi und ich /noch in blond/. Jeden Monat haben wir uns bisher gesehen :-)!)

Gesundheitlich dieses Jahr habe ich nichts relevantes zu berichten. Mir geht es gut, der Kock Pouch macht keine Probleme, meine Narben werden blasser…

Und zum Thema Vorsätze:

Habe ich nicht, brauch ich nicht, will ich nicht! Dieses Jahr war das beste Jahr seit verdammt langer Zeit! Ich bin Glücklich und bereit für das neue Jahr. Ich kann es kaum erwarten…

Eure Saskia

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3 Gedanken zu “Mein Jahr 2015

  1. Egal welche Haarfarbe da war oder ist – sie stehen Dir alle sehr gut

    (die Fotos von Dir? ! ! !)

    Veränderungen – the circle of life, is the wheel of fortune

    es ist schön, dass Du angekommen bist und ich wünsche Dir für das kommende Jahr, dass es auch so positiv wird, wie 2015

    also lebe, liebe, werde und genieße das Leben

    Danke für das Teilen…♥…

    GLG

    Maccabros

  2. Hallo Frau Frietsch, ich bin auf der Suche nach Blogs für eine Kooperation – falls Sie daran Interesse hätten, würde ich mich über eine Nachricht von Ihnen freuen. Viele Grüße, Lena Hofmann

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